Aktuelles

Bündnis 90 / Die Grünen zur Klausurtagung in Seelbach
Dienstag, 11. Oktober 2016

Unser Grüner Ortsverband nutzte das lange Wochenende vom 3. Oktober, um sich in großer Runde auf den Weg nach Seelbach im Mittelschwarzwald zu machen. Dort bezogen wir am ersten Tag in einem wunderschönen Blockhaus mitten auf einem Campingplatz unser Domizil. Einige bezogen schicke Hotelzimmer oder kamen mit dem Wohnmobil. Ein ganz eifriges Mitglied stellte sogar (typisch naturverbunden) sein Zelt auf und genoss die Natur hautnah!

Intensiv beschäftigten wir uns mit den aktuellen Themen die uns bewegen. Von der Neufassung des Erneuerbaren Energie Gesetzes über die tägliche Mobilität bis hin zu TTIP und CETA, aber auch zu den Folgen von Glyphosatmissbrauch und den Flüchtlingen bei uns in der Gemeinde. Wir werden berichten! Es kamen zahlreiche neue Ideen auf, die wir nun in unserer Arbeit im Ortsverband weiter verfolgen möchten. Es wird uns also in unseren künftigen Sitzungen nicht an Gesprächsstoff und Arbeit mangeln.

Neben dem “offiziellen Pflichtprogramm” nahmen wir uns jedoch auch reichlich Zeit, das Miteinander der Gruppe zu stärken. Immerhin waren wir eine drei Generationen übergreifende Gemeinschaft. Es stellte sich aber sehr schnell heraus, dass das überhaupt kein Problem darstellt. Im Gegenteil! Tagsüber vergnügten wir uns an der Kletterwand oder auf dem riesigen Spielplatz, unternahmen Wanderungen und genossen die Natur. In den Abendstunden wurde dann (oft bis tief in die Nacht) mit Gitarrenmusik und Gesang der Campingplatz unterhalten, so dass regelrecht Lagerfeuerstimmung aufkommen konnte. Unsere Nachbarn vom Campingplatz zeigten deutlich, dass solch eine schöne Atmosphäre heutzutage nicht mehr selbstverständlich ist und genossen es, unseren Gesängen zu lauschen oder mitzusingen.

Wir danken auf diesem Weg noch einmal allen Teilnehmern, die diese Unternehmung zu einem wirklich gelungenen Event werden ließen. Erste Rückmeldungen lassen darauf schließen, dass wir künftig mit unsrem Programm genau so weiter machen werden! [mkl]

Gruppenbild


Kickerturnier mit heißem Endspiel!
Dienstag, 23. August 2016

Bei prächtigem Wetter trafen sich 11 gut gelaunte Spielerinnen und Spieler mit 5 Spielleitern im Jugendtreff. Zum Aufwärmen von Muskeln und Kopf hatte Hansjörg Kopp einige schnelle Spiele vorbereitet mit denen er alle, trotz Schatten unter dem großen Baum, zum Schwitzen gebracht hat.
Danach ging es los mit der Vorrunde. 6 Mannschaften mit phantasievollen Namen wie „Die Gänse 2016“, „Deutschhausen“, „Fuchsbau“ oder „Girls DV“ traten in der Vorrunde an zwei Kickern gegeneinander an. Die Schiedsrichter Thomas Grüninger, Michael Lang, Matthias Kliche und Helga Kopp versuchten, den Überblick und den Punktestand im Auge zu behalten.
Nach einer Kuchenpause ging es in die spannende Finalrunde. „Die Gänse 2016“ erreichten zielsicher den stolzen 3. Platz! In einem packenden Endspiel, bei dem beide Mannschaften von ihren Fans mit Beifall und Trommeln angefeuert wurden, siegte „KS 4 Sterne“ knapp vor „SV Germania 05“!
Bei der Siegerehrung gab es strahlende Gesichter, Süßigkeiten und Pokale.
So viel Einsatz machte hungrig. Alternatives Grillen war angesagt! Die sehr leckeren Schokobananen schmeckten allen und dürfen in Zukunft als Alternative zu Steak und Wurst auf keinem Grill fehlen.
Es war ein toller Nachmittag! Danke an alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen! Die Fortsetzung und Revanche für nächstes Jahr sind schon geplant! [Helga Schubert-Kopp]
Gruppenbild Kickerturnier 2016

 

Grüner Bote 2016 (PDF downloaden)
Der Brexit beherrscht in diesen Tagen die politische Diskussion im Land. Die Mehrheit der britischen Wähler hat beschlossen, dass ihr Land nach 43 Jahren aus der Europäischen Union austritt. Die Konsequenzen dieser Entscheidung sind in ihren Einzelheiten noch gar nicht klar. Sie werden aber einschneidend sein.
Die meisten Deutschen schütteln wohl mit dem Kopf vor Unverständnis für diese radikale Abkehr von Brüssel. Gleichzeitig berichten die Medien über Umfrageergebnisse, nach denen mehr als 60 Prozent der Befragten keinen weiteren Ausbau der Befugnisse der EU für Deutschland wünschen.
Es ist wohl keine britische Besonderheit, den Institutionen der Europäischen Union mehr oder weniger kritisch gegenüber zu stehen. Meist sind es rechte Parteien wie die AfD, die sich da lautstark zu Wort melden und kein gutes Haar an der europäischen Einigung lassen.
In Frankreich, Holland und einigen osteuropäischen EU-Mitgliedsländern sind ebenfalls solche Tendenzen zu beobachten. Ihrer Kritik liegt zwar ein abstruses Weltbild von Vorgestern zu Grunde, aber es gibt auch Entwicklungen in Europa die berechtigt kritisch aufgegriffen werden. Hier sind vor allem Bürgerferne, fehlende Transparenz der Entscheidungen und Demokratiedefizite zu nennen.
Ein aktuelles Beispiel: Eine Woche nach der Brexit-Watsche erklärte Jean-Claude Juncker, der Präsident der Europäischen Kommission in Brüssel, das umstrittene Freihandelsabkommen CETA könne allein vom Europa-Parlament und der Kommission abgeschlossen werden, eine Zustimmung der nationalen Parlamente, also auch des Bundestags, sei nicht erforderlich.
Noch ein Beispiel: Die Staaten der Europäischen Union konnten sich im Juni nicht auf eine weitere Zulassung des Monsanto-Pflanzengifts Glyphosat verständigen, das wegen seiner vermutlich krebserregenden Eigenschaften nicht nur bei uns immer mehr auf Ablehnung stößt. Das bedeutet eigentlich: die Zulassung kann nicht verlängert werden. Was macht die Kommission? Sie erteilt eine vorläufige Verlängerung der Zulassung für 18 Monate. Transparenz der Entscheidung? Fehlanzeige. Wir dürfen uns vorstellen, wie die Drähte der mächtigen Monsanto-Lobbyisten in Brüssel heißlaufen.
Im Zusammenhang mit dem Brexit-Volksentscheid kann man von Politikern und Medien nun hören: „Da seht ihr, was passiert, wenn wir das dumme Volk entscheiden lassen.“ Das darf nicht unwidersprochen bleiben. Treffen gewählte Politiker nicht auch hin und wieder „dumme“ Entscheidungen? Das Volk muss entscheiden können, wenn Regierungen (die EU-Kommission ist auch eine) und Parlamente offensichtlich nicht den Willen ihrer Wählerinnen und Wähler repräsentieren. Dazu müssen die gesetzlichen Grundlagen geschaffen werden.
Aber klar muss auch sein: Wir brauchen die Europäische Union. Die Europäische Union braucht allerdings dringend Reformen, mehr Demokratie, Bürgernähe und Transparenz. Da müssen wir Europäer uns einmischen. [ln]
Archiv Grüner Bote


 

Ortsverbandssitzung vom 14. Juni 2016

Am Dienstag letzte Woche traf sich unser Grüner Ortsverband wieder einmal in geselliger Runde in der Gaststätte Kreta. Neben einem Informationsaustausch zum Thema Flüchtlinge und dem anstehenden Ferienprogramm ging es diesmal vorrangig um das Thema Glyphosat. Hierzu bekamen wir tatkräftige Unterstützung aus der Wiesenbacher Bevölkerung. Vielen Dank hierfür noch einmal! Glyphosat wurde ursprünglich als Rohrreiniger entwickelt und wird mittlerweile weltweit zur Unkrautbekämpfung eingesetzt. Auch hier in Wiesenbach! Auf Grund seiner fraglichen Nebenwirkungen steht momentan die weitere Zulassung dieses Mittels in der EU aus. Wir werden uns in unseren nächsten Sitzungen weiter mit diesem Thema auseinander setzen, mit möglichen Alternativen befassen und dann weiter informieren. Die nächste Sitzung unsres Ortsverbandes findet am Dienstag den 19. Juli statt. Sicherlich werden auch hier neben dem Thema Glyphosat wieder zahlreiche aktuelle Themen diskutiert werden. [mkl]


 

Flurneuordnung erneut beraten (10. Mai 2016)

Bei der Sitzung des Ortsverbands nahm die Diskussion über ein mögliches Flurneuordnungsverfahren für die Wiesenbacher Gemarkung erneut breiten Raum ein. Die Gemeinderäte und weitere Mitglieder, die an der Ortsbegehung und dem Workshop zum Thema teilgenommen hatten, zu der der Bürgermeister eingeladen hatte, berichteten über dabei gewonnene Erkenntnisse. Es folgte eine längere und lebhafte Debatte über das Pro und Contra. Denn festgehalten wurde, dass eine Flurneuordnung heute einiges von der 1995 diskutierten Flurbereinigung unterscheidet. Damals ging es in erster Linie um eine Zusammenlegung und Bereinigung kleinerer Parzellen zu größeren Anbauflächen, die wirtschaftlicher zu bearbeiten sein sollten, auf Kosten der Natur. Da war es für die Grünen in Wiesenbach keine Frage, ein solches Projekt abzulehnen. Nach der Neufassung der entsprechenden gesetzlichen Regelungen durch die grün-rote Landesregierung bietet ein Flurneuordnungsverfahren jetzt eine Reihe von Möglichkeiten, landschafts- und naturschützerische, ökologische Gesichtspunkte in den Mittelpunkt zu stellen. Diese Möglichkeiten müssen gründlich geprüft werden, einer Entscheidung des Ortsverbands muss ein Abwägen der Vor- und Nachteile des Projekts vorangehen. Können die staatlichen Zuschüsse tatsächlich relevant für einen Ausbau der Biotop-Vernetzung, den Schutz der Streuobstwiesen und eine ökologisch verantwortbare Erneuerung der Feldwege genutzt werden? Haben die Grundstückseigentümer einen Nutzen aus dem Verfahren? Welche Kosten entstehen ihnen? Wie lange dauert die ganze Sache? Können gewachsene Eigentumsstrukturen insbesondere bei den Streuobstwiesen erhalten bleiben? Diese Fragen sind für den Ortsverband noch nicht abschließend geklärt. Eine erste Tendenz zeigt in Richtung Ablehnung der Verfahrenseröffnung. (ln)


 

Flurneuordnung in Wiesenbach?

Bei unserer “Grünen-” Sitzung am 12.4. stand das Thema der Flurneuordnung in Wiesenbach ganz oben auf der Tagesordnung. Daher kamen auch einige Mitglieder der Gruppe von hiesigen Grundstücksbesitzern zu uns, die dem sehr kritisch gegenüber stehen.

Zunächst informierten wir uns über die Vorteile, die ein solch großer Eingriff in Natur, Umwelt und Besitz bringen könnte: Es könnten neue Wege angelegt und ihr Verlauf verändert werden, insbesondere könnte ein Ringweg das Ackerland rund um Wiesenbach erschließen. Bislang muss es sternförmig vom Ort aus angefahren werden. Die Wege würden dann breiter und stärker befestigt werden. Eine Zersplitterung von Grundbesitz könnte durch Um- und Zusammenlegung aufgelöst werden, sodass die Felder schneller und mit größeren Maschinen nutzbar sind. Im Rahmen des Umweltschutzes (Biotopverbund, Arten- und Biotopschutz…) könnten Fortschritte gemacht werden. Die finanzielle Beteiligung (bis zu 60-75% der Kosten) durch Bund, Land und EU ist natürlich reizvoll. Einen Teil könnte evtl. die Gemeinde übernehmen. Den großen Teil der „Restkosten“ müssen jedoch die Grundstücksbesitzer tragen, z.B. über eine Enteignung von 5% ihres Besitzes.

Brauchen wir in Wiesenbach dies? Hilft es uns weiter? Wir haben hier im Ort im Wesentlichen nur noch einen Landwirt, der die Flur mit Sommer- und Winterweizen sowie Rüben bestellt. Dies lässt sich offenbar gut auch mit dem bestehenden Wegenetz bewerkstelligen. Dazu ist also keine Flurbereinigung nötig! Und einen Anreiz für Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Landwirtschaft oder gar einen ökologischen Mehrwert über eine Neuausrichtung des landwirtschaftlichen Anbaus sehen wir hier bei uns durch die geplante Flurneuordnung derzeit nicht.

Schaut man sich eine Katasteraufnahme Wiesenbachs an, so kann man deutlich sehen, dass auch das Argument der Begradigung und Ordnung der Flur nicht greift, denn die Grundstücke liegen auch jetzt schon erstaunlich gerade und geordnet nebeneinander. Die zu bestellenden Felder selbst erscheinen uns bereits groß und zusammenhängend. Die Notwendigkeit eines Ringweges rund um Wiesenbach sehen wir ebenfalls nicht, denn die Grundstücke liegen recht nahe um den Ortskern, sodass es wohl keine Unzumutbarkeit darstellt (auch für den Autoverkehr, der vielleicht mal einige Meter hinter einem Traktor bleiben muss), wenn vom Ort aus sternförmig angefahren wird. Das wäre in unseren Augen das kleinere Übel gegenüber dem Flächenverlust und den Kosten durch den Wegebau. Sehr beindruckend waren für uns die Berichte über die emotionale Verbundenheit, die Grundstücksbesitzer oft mit ihrem Land verbindet. So wurde erzählt, dass schon der Opa an diesem bestimmten Baum das Obstschneiden gelehrt hat und jetzt die eigenen Enkel noch immer darunter spielen. 5 Generationen! Wie schön! In einer anderen Familie haben die mittlerweile gerade erwachsenen Söhne ein Streuobststück übernommen und pflegen es jetzt fachmännisch, schneiden, fällen, wo notwendig, und pflanzen neu. Machen nicht gerade solche Bindungen und Erlebnisse aus einem Wohnort eine Heimat? Es gibt so viel Anonymisierung. Müssen wir da nicht über Generationen gewachsene Strukturen unter unseren besonderen Schutz stellen? Eigene enttäuschende, ernüchternde Erfahrungen eines Anwesenden, der als Grundstücksbesitzer an einem über 20 Jahren laufenden Flurbereinigungsprozess teilgenommen hatte, rundeten diese erste Meinungsbildung zum möglicherweise anstehenden Flurneuordnungsverfahren in Wiesenbach ab.

Wohlwissend, dass die Grün-Rote-Landesregierung die „nachhaltige Strukturentwicklung“ über eine Flurneuordnung fördern möchte, erscheint uns hier für Wiesenbach nach all diesen Diskussionsbeiträgen eine Flurneuordnung zum jetzigen Zeitpunkt in keiner Weise plausibel. Die Interessen, die wir an unserem Landschaftsbild haben, lassen sich mit Sicherheit auch auf anderem Weg und vor allem mit anderen Mitteln erreichen. Ob dafür eine Flurneuordnung und der damit verbundene Aufwand sowie die Kosten gerechtfertigt sind, wagen wir heute erst einmal zu bezweifeln.

Hinweis: Übrigens ist das Flurneuordnungsverfahren Wiesenbach auf der Internetseite des Amtes für Flurneuordnung des Rhein-Neckar-Kreises bereits aufgenommen. (IS)


 

Mitgliederhauptversammlung 10. März 2016

Matthias_Kliche_20160319Die Ereignisse der Wahlen am Sonntag den 13. März haben so einige Aktionen unseres Ortsverbandes „überschattet“, sodass wir jetzt erst dazu kommen davon zu berichten. Da der Wahlausgang schon an vielen Stellen bewertet und kommentiert wurde, werden wir das hier nicht nochmals aufwärmen. Nur so viel: Wir freuen uns mit unserem Landtagskandidaten Hermino Katzenstein über das gute Ergebnis und wünschen ihm bei seinen anstehenden Aufgaben viel Erfolg. Am 10. März 2016 haben sich die Mitglieder des Ortsverbandes Wiesenbach zur Mitgliederhauptversammlung im Nebenzimmer des Restaurant Kreta getroffen. Neben der Planung wie und wann der obere Verkehrskreisel bepflanzt werden soll, der Vorbereitung der Klausurtagung im Herbst und der Vorbereitung der Wahlparty am Sonntagabend gab es aber auch noch einen Pflichtteil. Der Vorsitzende unseres Ortsverbandes, Matthias Köstle, berichtete von der Arbeit in den letzten 12 Monaten und von den Vorbereitungen zur internen Umstrukturierung. Der Kassier Heinz Lägler konnte eine positive Kassenbilanz vorweisen und hatte – aufgrund des großen ehrenamtlichen Engagements – keine wesentlichen Kontobewegungen zu verzeichnen. Die anstehenden Wahlen sind im Ergebnis eine gute Weiterentwicklung des Ortsverbandes. Im Amt des Kassiers bestätigt wurde Heinz Lägler. Als Schrift-/Protokollführerin wurde Helga Schubert-Kopp gewählt, die zusammen mit ihrem Mann schon seit Herbst 2015 unseren Ortsverband unterstützen und interessiert begleiten. Als Ortsverbandsvorsitzender wurde Matthias Kliche gewählt. Er löst damit Matthias Köstle ab, der dieses Amt nun seit 10 Jahren inne hatte. Matthias Köstle bedankte sich bei allen Anwesenden für die Unterstützung in den letzten Jahren. Er wünschte dem „Neuen“ alles Gute und versicherte ihm bei seinen neuen Aufgaben Unterstützung zu. Matthias Kliche ist natürlich kein „Neuer“ mehr im Ortsverband. Er kandidierte bei der Kommunalwahl 2014 zum ersten Mal für die Liste von Bündnis 90 / Die Grünen in Wiesenbach, nachdem er vorher schon aktiv im Ortsverband tätig war. Wir freuen uns sehr, dass er mit frischem Wind unseren Ortsverband nun auch in dieser Position unterstützt.

 


 

Ergebnis der Landtagswahl 2016 in Wiesenbach

 


 

Grüner Bote zur Landtagswahl Da der Grüne Bote bereits vergriffen ist, wollen wir ihn hier wenigstens noch in digitaler Form den interessierten Leserinnen und Lesern zur verfügung stellen. Grüner Bote Februar 2016

 


 

Dezembersitzung des Ortsverbandes am 3. Dezember 2015

IMG_3291Die Sitzung des Ortsverbandes von BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN im Dezember war wieder einmal gut besucht. Neben vielen aktiven Mitgliedern waren auch einige interessierte Wiesenbacher dabei. So dass diesmal der Nebenraum nicht ausgereicht hat und wir in den Hauptraum ausweichen mussten. Grund dafür waren nicht nur die aktuellen Themen, wie die bevorstehende Sanierung der Hauptstraße, sondern auch und wahrscheinlich vor allem der Besuch des Landtagskanditaten Hermino Katzenstein. Eine schöne Überraschung war auch, dass der Vizekandidat Stefan Seitz aus Sinsheim dabei war. Der 1. Vorsitzende, Matthias Köstle, begrüßte die beiden im Namen des Ortsverbandes recht herzlich und freute sich, dass der Landtagskandidat trotz vieler Termine erneut in Wiesenbach vorbeigeschaut hat. Nachdem Stefan Seitz sich und seine Arbeit in Sinsheim kurz vorgestellt hat ergriff Hermino Katzenstein das Wort und beschrieb die Themenschwerpunkte seiner politischen Arbeit und seines Wahlkampfes. So ist er seit Jahren als Vorstand im ADFC engagiert, ist grüner Gemeinderat in Neckargemünd und als Kreisrat des Rhein-Neckar-Kreises gewählt und in verschiedenen Landes- und Bundes-arbeitsgemeinschaften von Bündnis 90/ Die Grünen engagiert. Sein politischer Schwerpunkt liegt unter anderem auf umweltfreundlicher Mobilität und sozialem Engagement. Zum Thema erneuerbare Energien berichtet er vom Ergebnis der Bürgerbefragung zur „Windenergienutzung auf dem Hebert“ und gab einen Ausblick auf die künftige Nutzung der IMG_3289erneuerbaren Energien in Baden-Württemberg. Auf Nachfrage gab der Personalratsvor-sitzenden der Universität Heidelberg an, dass er im Falle seines Einzugs in den Stuttgarter Landtag, leider auf sein Amt in der Kreistagsfraktion verzichten muss, da er beide Ämter nicht zu seiner Zufriedenheit ausüben könnte. Nach über zwei Stunden intensivem Austauschs bedankte er sich für die Einladung und die rege Diskussionsrunde und verabschiedete sich zusammen mit Stefan Seitz. Wir wünschen ihm einen erfolgreichen Wahlkampf und alles Gute für die anstehende Landtagswahl und freuen uns auf ein erneutes Treffen am 5. März 2016 an unserem Infostand zur Landtagswahl. Der Ortsverband plante im Anschluss noch die anstehenden Termine für das Jahr 2016 und beschloss bei gemütlichem Zusammensein den Abend und die Arbeit für das Jahr 2015. Wir wünschen allen Wiesenbacher Bürgerinnen und Bürgern ein schönes und ruhiges Weihnachtsfest, erholsame Tage und einen guten Start im neuen Jahr.

 


 

Mitgliederhauptversammlung am 5. März 2015 Am Donnerstag den 5. März, trafen sich Mitglieder und Freunde des Ortsverbandes von BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN zur jährlichen stattfindenden Mitgliederhauptversammlung. Nach dem Bericht des 1. Vorstandes Matthias Köstle, dem Kassenbericht von Heinz Lägler und dem Bericht des Fraktionssprechers Markus Bühler, konnte der Kassier sowie die Vorstandschaft ohne Einwände entlastet werden. Im Anschluß standen Neuwahlen der einzelnen Ämter der Vorstandschaft an. Aufgrund der flachen Hierarchie und der direkten Integration der Mitglieder in die Arbeit des Ortsverband sind nur wenige Ämter explizit zu besetzen, die jährlich neu gewählt werden. Im Amt bestätigt wurden Ingrid Hofmann als Schriftführerin, Heinz Lägler als Kassier und Matthias Köstle als erster Vorsitzender. Im Anschluß an den offiziellen Teil kam es noch zu offenen Diskussionsrunden. Wir diskutierten aktuelle Themen wie TTIP, Mitfahrer- und Pendlerportale und die anstehende Sanierung der Hauptstraße. Hier gab es eine intensive Debatte zwischen Anwohnern, Betroffenen und Interessierten. Auslöser der Debatte war und ist eine Online-Petition, die sich für Flüsterasphalt auf der Hauptstraße einsetzt. Obwohl der Ortsverband allen Anwohnern mehr Ruhe und eine ruhigere Verkehrssituation wünscht, können wir aufgrund unserer vorliegenden Unterlagen und Informationen die Petition nicht unterstützen. Was uns zu dieser Entscheidung gebracht hat, haben wir im folgenden kurz zusammen gefasst. Die Idee ist gut, nur löst es unsere Probleme in der Hauptstraße nur teilweise und nicht langfristig: – Es gibt verschiedene „Lärmschutzbeläge“, die alle wissenschaftlich noch nicht hinreichend erforscht sind – Es gibt keine verbindliche Aussage über den Energieverbrauch beim Einbau – Derzeit wird nur der sog. Offenporige Asphalt (OPA) verwendet. Dieser eignet sich aber als Lärmschutz erst ab Geschwindigkeiten von 60 Km/h, also außerorts. – OPA ist außerdem sehr viel teurer, einbautechnisch problematisch und kurzlebig (Haltbarkeit ca. 5 Jahre) – Die Reparatur eines besonderen Straßenbelages ist durch den Bauhof nicht möglich. Erhebliche Mehrkosten für die Gemeinde – Die offenen Poren bedingen einen höheren Aufwand im Winterdienst und die Notwendigkeit von mehr Salz – Lärmschutzbeläge unterliegen einem höheren Risiko an Frostschäden – Hauptproblem neben der zu hohen Durchfahrtsgeschwindigkeit der Fahrzeuge vor allem der Lastwagen sind klappernde Kanal- und sonstige Anschlussdeckel sowie Senkungen im Belag. – Diese Probleme treten bei Lärmschutzbelägen ebenso auf, und vor allem viel schneller. Lösungen könnten daher sein: – Lärmarme Sanierung vorhandener Schächte und sonstiger Deckel durch z.B. selbstnivellierender Schachtdeckel. – Verwendung dämpfender Einlagen, die das Anschlagen beim Überfahren verhindern – Geschwindigkeitsbeschränkung für LKW’s Wer bei uns mit diskutieren möchte ist herzlich willkommen. Wir treffen uns wieder am Donnerstag, den 16. April 2015 um 20.00 Uhr im Restaurant Kreta. BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN OV Wiesenbach info@gruene-wiesenbach.de